Buch-Tipp: “Wie Sie mehr fotografieren und weniger knipsen” von Thomas Stephan

Heute möchte ich euch ein weiteres Buch vorstellen, das wirklich hier zum Blog passt.
Und zwar dieses hier:

 

Vorderseite

 

Um es kurz zu machen: ein besseres Buch (142 Seiten für 3,90€) werdet ihr nicht finden!

 

Thomas (http://wenigerknipsen.de) fängt bei Adam & Eva an und erklärt einfach alles, was ihr als Einsteiger wissen müsst. Von Blende, Belichtungszeit und ISO, über verschiedene Kameraprogramme und Unterschieden zwischen Objektiven, bis hin zu Bildgestaltung und Tipps für Aufnahmesituationen.
Ich weiß nicht, ob ich euch schonmal erzählt habe, wofür dieser kleine Knopf vorne an der Kamera schräg unten vor dem Objektiv gut ist? Im Buch findet ihr die Antwort.

 

Dazu ist das Buch mit sehr vielen Bildern gespickt. Zum einen gibt es Beispielfotos (inkl. der verwendeten Aufnahmeparameter) und zum anderen noch Technikbilder, beispielsweise wie eine Blende aussieht.
Weiter nutzt er kleine schematische Darstellungen, um z.B. die Unterschiede der Begriffe Gegenlicht, Streiflicht, Seitenlicht und Frontlicht darzustellen.

 

Sehr praktisch: an Ende jedes Abschnitts gibt es noch zusammenfassende Tipps, die das vorher Gelesene kurz auf den Punkt bringen.

 

Als Anhang gibt es noch einige Seiten mit “Bildkritik”. Es gibt immer ein Beispielbild und Thomas erklärt, was man hätte besser machen können.
Ganz am Schluss gibt es dann noch “Foto-Aufgaben”. Hier könnt ihr das erlernte Wissen mit Hilfe kleiner Aufgaben in die Praxis umsetzen (es gibt natürlich auch Lösungen). Ein Beispiel: Wie mache ich den Hintergrund unscharf.

 

Für wen ist das Buch geeignet: erstmal natürlich uneingeschränkt für alle Einsteiger. Wer sich von euch schon mehr mit der Fotografie auseinander gesetzt hat, wird aber sicher auch noch das Ein oder Andere finden.

 

Nun noch ein paar Details zum Buch als solches: Es hat 142 A5-Seiten und kommt leider nur als Schwarz-Weiß-Druck zu euch nach Hause (aber keine Angst, Farbe ist für das Buch nicht so wichtig). Dafür bekommt ihr es aber für 13,90€. Für vergleichbare Bücher zahlt ihr locker 40€.

Wer es lieber in Farbe möchte, der sollte zum eBook greifen. Und dann bekommt ihr es für unschlagbare 3,90€. Ich empfehle euch aber, es mit Hilfe einer Kindle-Reader-App zu lesen. Auf den Kindle-Readern (mal abgesehen vom Kindle Fire) geht ja nun wieder nur Schwarz-Weiß.

Buch-Tipp: “iPhone Fotografie für Einsteiger” von Jürgen Kroder

Vor einigen Wochen hat mich Jürgen Kroder (Seine Homepage mit tollen Bildern: Augenklick) angeschrieben, mir sein eBook “iPhone Fotografie für Einsteiger” (hier findet ihr die offizielle Internetseite) vorgestellt und mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte eine Rezension zu verfassen. Ich war sofort angetan. Ich selbst fotografiere seit ich iPhones nutze viel häufiger damit, als ich es mit meiner Spiegelreflex tue. Smartphone-Besitzer unter euch werden diese Art der “immer-dabei-Kamera” sicher schon zu schätzen gelernt haben.
Vor allem hier im Blog, der sich ja auch vor allem an Einsteiger richtet, sicher eine Geschichte, die ich nicht unerwähnt lassen möchte.

Bildschirmfoto 2013-03-07 um 14.48.47

Jürgens eBook hilft allen Einsteigern sich mit der Welt der Smartphonefotografie auseinander zu setzten.
Dieses tut er wie ich finde in einer sehr klaren und verständlichen Weise.
Er hält sich nicht damit auf Blende, Belichtungszeit oder ISO zu erklären, denn diese Einstellungsmöglichkeiten gibt’s ja beim iPhone (zumindest innerhalb der Standard-Foto-App) nicht. Er hält es da wie Apple selbst: so benutzerfreundlich wie möglich, ohne viel Schnick-Schnack.
Dabei gibt er sehr viele Tipps und Tricks und erklärt alle Funktionen und Möglichkeiten der iPhone Kamera.
Jürgen versteht es dabei aber auch sich nicht nur auf Text zu beschränken, sonder zeigt an vielen Stellen Beispiel-Fotos und auch Screenshots. Diese erleichtern das Verstehen und Nachvollziehen erheblich.
Auch die Struktur im Buch finde ich gelungen. Er verweist häufiger in andere Kapitel, was die Darstellungen einzelner Themen zusätzlich verschlankt und Doppelungen vermeidet. Was mir allerdings fehlt ist eine Übersicht z.B. in der oberen Kopfzeile in welchem der 10 Kapitel ich mich gerade befinde.
Darüber hinaus zeigt Jürgen durch die manuellen Einstellungsmöglichkeiten des iPhones die Kamerafunktion noch weiter auszureizen und so erheblich schönere Fotos entstehen zu lassen.
Über den Umgang mit euren iPhone hinaus gibt er noch Tipps zum Thema Bildgestaltung und stellt die in seinen Augen wichtigsten Foto-Apps vor.

In meinen Augen ein sehr gelungenes Buch. Es richtet sich aber, wie der Titel es erahnen lässt ;-) , an Einsteiger. Etwas fortgeschrittene Nutzer werden bestimmt auch noch wertvolle Kniffe entdecken.
Wer von euch die Kamera aber länger nutzt und schon genauer unter die Lupe genommen hat, wird allerdings wenig Neues finden (aber dann seit ihr ja auch nicht in Jürgens Zielgruppe).

Das Buch könnt ihr euch z.B. bei iBooks oder auch bei Amazon für einen sehr fairen Preis von 2,99€ (für 48 Seiten) herunterladen. Wer lieber etwas in der Hand hat, für den gibt’s das Buch auch als Softcover z.B. bei Hugendubel für 9,99€.

Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen!

PS: Jürgen hat mittlerweile auch ein zweites Buch geschrieben: “Instagram für Einsteiger”.

iPad 4 und iPhone 4 – Kameravergleich

Ich habe Anfang des Monats mein iPad 1 gegen das neue iPad 4 ausgetauscht. Genau genommen heißt es ja iPad der 4. Generation, aber der Einfachheit wegen bleiben ich hier im Beitrag mal bei iPad 4. Dazu kommt das der Titel so einfach besser aussieht.

Ein Vergleich der Kameras des iPad 4 und des iPhones 4 also. Wie komme ich denn überhaupt dazu genau das hier zu vergleichen? Nun ja am Namen liegt es sicher nicht, das wäre etwas zu banal. Zum Einen habe ich beide Geräte im Einsatz und zum Anderen sind in beiden die gleichen Kameramodule verbaut – oder zumindest wird das immer wieder erzählt. Und dann müssten ja auch gleiche Bilder rauskommen. Ob das so ist, schauen wir uns jetzt einmal an.
Ein paar Eckdaten:
- 5 Megapixel (2592 x 1936)
- oh das war es ja schon.

Richtig mehr gibt es gar nicht zu schreiben. Das Apple hier “nur” die Kamera des älteren iPhone 4 eingebaut hat, wird wohl Marketingzwecke haben, damit dem iPhone 5 die neue Kamera mit 8 Megapixel vorbehalten bleibt.

Soweit zu den Gemeinsamkeiten. Es gibt nämlich auch unterschiede, denn Apple wäre ja nicht Apple, wenn sie eine über zwei Jahre alte Kamera in ein neues Gerät gepackt hätten. Ich habe also mal zwei Vergleichsbilder geschossen und diese miteinander verglichen. Zuerst die Dateigrößen:
- iPhone 4: 2,2 MB
- iPad 4 : 1,5 MB
Ich habe keine große Testreihe gemacht, aber das iPad scheint die Bilder stärker zu komprimieren. Das spart Speicherplatz – kann aber zu lasten der Bildqualität gehen. Also schaunen wir uns diese jetzt auch mal an – das Motiv war übrigens ganz zufällig in einem Paket, dass ich den Tag bekommene habe.

iPhone 4

iPhone 4

iPad 4

iPad 4

Und welches gefällt euch besser?
Mir eindeutig das des iPad. Die Farben sind beim iPhone zwar schön kontrastreich, aber in Verbindung mit der ebenfalls sehr hohen Sättigung, wirkt das Bild künstlich. Zwar ist auch ein bisschen weniger Rauschen zu sehen, aber das liegt an dem hohen Kontrast.
Ich möchte das natürlich nicht verallgemeinern, aber für mich bildet das iPad die Farben viel realistischer ab und lässt das Bild dadurch natürlicher wirken.
Was für einen “richtigen” Test natürlich fehlt und Diesen ein wenig unvollständig macht, sind Bilder draußen in der Natur. Auch wenn ich in Rom wirklich Leute gesehen habe, wer nimmt sein iPad denn Bitteschön mit raus um Fotos zu machen?

Also auch wenn auf dem Papier alles gleich zu schein scheint, hat sich unter der Haube doch ein bisschen was getan.

Noch ein kleiner Schwenk zum Videobereich: hier hat Apple die Videoauslösung von 720p auf 1080p (also Full HD) angehoben. Also ein spürbarer Anstieg. Dazu vielleicht in einem Videovergleich mehr.

Apple Touch Icon & BlogShare App

Vielen von euch ist es sicher schon aufgefallen: die App “BlogShare”, die ich euch hier vorgestellt habe, ist im AppStore nicht mehr zu finden. Mir ist das zuerst gar nicht aufgefallen, denn ich habe sie noch installiert und sie funktioniert auch noch. Nur eben herunterladen lässt sie sich nicht mehr.

An dieser Stelle noch mal einen Dank an alle, die mich darauf aufmerksam gemacht haben!

Ich finde das sehr schade, denn eine eigenständige App für diesen privaten Blog ist doch etwas zu teuer – und selbst programmieren kostet vor allem zu viel Zeit.

Ich habe auch überlegt für den Blog eine mobile Ansicht hinzuzufügen, damit er besser auf Smartphones zu betrachten ist. Allerdings sind diese mobilen Ansichten auch wieder mit Tücken behaftet. Eine z.B. ist, dass die Seite von nun an auch auf Tablets als mobile Version angezeigt wird. Gerade hier möchte ich aber eher die normale Seite ansurfen. Und immer umstellen ist doof.
Dazu kommt, dass man meine Seite auch auf Smartphones, wie ich finde, sehr gut benutzten kann. Sogar das abspielen der Videos klappt.

Nun gibt es bei Apple Geräten die Möglichkeit, sich einen Shortcut einer Website auf den Homebildschirm zu legen. Hat der ein oder andere von euch ja vielleicht schon gemacht?!
Heute habe ich ein so genanntes “Apple Touch Icon” eingefügt. Das heißt also, dass ihr nun das Logo meines Blogs auf eurem Homebildschirm seht, als wäre es eine normale App – nur öffnet sich beim Klicken halt der Safari-Browser.

Und zu guter Letzt noch eine kleine Anleitung, wie ihr das denn anstellen könnt, sofern ihr diese Möglichkeit noch gar nicht kennt:

apple-touch-icon-bild-1 apple-touch-icon-bild-2 apple-touch-icon-bild-3 apple-touch-icon-bild-4